Diagnostische und Interventionelle Radiologie

Die Sicherheit moderner Diagnostik

Wesentlicher Bestandteil einer guten Diagnostik ist eine qualifizierte, fachgerechte und professionelle Radiologie mithilfe modernster Medizintechnik. Bereits seit 2007 wird in den Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren verbundweit digital geröntgt. Der Einsatz modernster digitaler Speicherkassetten senkt dabei die Strahlendosis zusätzlich um bis zur 30 Prozent bei gleicher Bildqualität. Ein Quantensprung, was die Strahlenbelastung für die Patienten angeht.

Aber auch mit dem neuen CT im Klinikum Kaufbeuren können durch neue Rechenalgorhythmen und bessere Hardware ca. zwei Drittel der bislang erforderlichen Strahlendosis eingespart werden. Es verfügt über 64 × 0,5 Zeilen. Das heißt, durch Nachberechnungen in der Software werden nun 128 Schichten, statt vorher 32 Schichten, angefertigt. So können beispielsweise auch Herzkranzgefäße plastisch und mit einer deutlich höheren Detailauflösung dargestellt oder aber auch Verkalkungen sichtbar gemacht, bzw. die Kalklast errechnet werden. Unruhige Patienten, z. B. bei Schlaganfall oder Trauma können schneller und »artefaktärmer« untersucht werden, wobei moderne Software eine sehr viel bessere Darstellung frischer Schlaganfälle erlaubt sowie eine bessere Ermittlung der Blutfließgeschwindigkeit im erkrankten Gehirnabschnitt, verglichen zur gesunden Gegenseite.

Das am Klinikum aufgestellte Gerät für Kernspintomografie (MRT) verfügt über einen 1,5 Tesla-Magneten. Aufgrund dieses relativ starken Magnetfeldes können auch große Blutgefäße oder Organe gut untersucht werden. Gerade auch für den neuroradiologischen Schwerpunkt der Abteilung von Chefarzt Dr. med. Wolfgang Beinborn besitzt er mit der Zusatzbezeichnung »Neuroradiologie« eine spezielle Expertise in der Diagnostik von Gehirn- und Nervenerkrankungen – ist dieses Verfahren eine wichtige Ergänzung zur Computertomographie.

Das Radiologische Institut mit Sitz am Klinikum Kaufbeuren ist ebenfalls zuständig für die radiologischen Abteilungen in den Krankenhäusern Buchloe und Füssen.

Chefarzt, Institutsleiter

Dr. Wolfgang Beinborn
Facharzt für Diagnostische Radiologie, Facharzt für Neuroradiologie
Abteilung
Radiologie
Schwerpunkte
Interventionelle Radiologie (Qualifikation durch Zertifikation der DeGIR für alle Module (A, B, C und D) in der Stufe 2.
Neuroradiologie
Kinderradiologie
zertifizierte Befähigung zur Durchführung röntgenkontrollierter Biopsien an der weiblichen Brust.
Kontakt
Telefon 08341 42-4018
E-Mail schreiben
Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
Dr.-Gutermann-Straße 2
87600 Kaufbeuren
Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren
Beruflicher Werdegang

 

1980-1986 Medizinstudium an der RWTH Aachen, Wissenschaftliche Arbeiten in der Hämodynamik, Promotion in der Neuropathologie
1987-1989 Assistenzarzt in der Interventionellen Radiologie, Aggertalklinik Engelskirchen
1989-1990 Stabsarzt (jetzt Oberstabsarzt d.R.) der Bundeswehr (Grundwehrdienst)
1990-1993 Assistenzarzt (wissenschaftlicher Mitarbeiter) Radiologische Universitätsklinik Bonn
1993-2007 Oberarzt, später Leitender Oberarzt Radiologische Abteilung St. Vincenz-Krankenhaus Paderborn
seit 2008 Chefarzt Abteilung für Diagnostische und Interventionelle Radiologie sowie Nuklearmedizin am Klinikum Kaufbeuren
seit 2009 Leiter des Instituts für Diagnostische und Interventionelle Radiologie der Kliniken Ostallgäu-Kaufbeuren

Ambulante KV-Teilermächtigung, insbesondere für sämtliche radilogischen Interventionen.

 

Mitgliedschaften:

  • Deutsche Gesellschaft für Radiologie (DRG)
  • Deutsche Gesellschaft für Neuroradiologie (DGNR)
  • Deutsche Gesellschaft für Interventionelle Radiologie (DeGIR)
  • Cardiovascular and Interventional Society of Europe (CIRSE)
  • Bund Deutscher Radiologen (BDR)
  • Bayerische Röntgengesellschaft (BR)

Zahlreiche wissenschaftliche Arbeiten und Lehrbuchbeiträge sowie Vorträge in den Bereichen Radiologie und Interventionelle Radiologie

Volle Weiterbildungsermächtigung zum Facharzt für Radiologie sowie Teilermächtigung (12 Monate) zur Schwerpunktbezeichnung Neuroradiologie (jeweils nach Weiterbildungsordnung 1993 und 2004)

Zertifizierte Qualifikation als Ausbilder der DeGIR für die Interventionelle Radiologie